1. SC Göttingen 05

Schwab – Love Göttingen 05 (Tödlicher Pass 74, September 2014) – Eine Rezension


In der aktuellen Ausgabe von „Der Tödliche Pass“ rezensiert Jan Tilman Schwab ausführlich „NULLFÜNFer – Mit Kopf, Herz und Seele“.

Unter anderem heißt es da: „Der Film zeigt nicht zuletzt, dass ein Dokumentarfilm mit spärlichem Budget absolut mitreißend sein kann, wenn die dokumentierten Protagonisten den Film tragen. Die „begeisterte und begeisternde Fanszene von Göttingen 05,“ wie es ein Protagonist ausdrückt, überzeugt jedenfalls durchweg mit sympathischen Charakteren und tollen Geschichten.“

Auf der Seite von „NULLFÜNFer“ ruft dieses Fazit natürlich ebenfalls Begeisterung und Freude hervor, und so sei Euch an dieser Stelle die gesamte Rezension ans Herz gelegt:

Schwab – Love Göttingen 05 (Tödlicher Pass 74, September 2014)

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New York, New York!


Es soll ja Filme geben, die auf dem diesjährigen Kicking+Screening Soccer Film Festival in New York gezeigt werden. „NULLFÜNFer – mit Kopf, Herz und Seele“ oder wie der Amerikaner sagt „1905ers – with heart, mind and soul“ gehört tatsächlich dazu!!! Am 8. April 2014, also dem Eröffnungsabend, flimmert „NULLFÜNFer“ über die Leinwand des Tribeca Cinema in Lower Manhattan! Wenn das kein Grund ist aus dem Häuschen zu sein!

Die Tickets und die Unterkunft sind schon gebucht, der Reisepass neu beantragt und die ESTA-Seite gespeichert!

Und ihr? Ihr solltet schnell Karten für eine der Vorstellungen in Göttingen kaufen gehen!  Die Premiere ist zwar bis auf ein paar Stehplätze ausverkauft, es gibt aber noch Karten für die Mattinée inkl. Sekt und Häppchen und die Nachmittagsvorstellung am 22.März. Der Erlösgeht übrigens mit jedem Cent direkt in die Reisekasse…

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„Leben 37“ in der Märzausgabe über „NULLFÜNFer“


„Unterm Strich lässt sichfesthalten, dass der Film das Phänomen des Fankultes um eine Oberliga- Mannschaft verständlicher und greifbarer macht. Der Film richtet sich sowohl an Fußballexperten als auch an Fußball-Laien. In beiden Fällen ist er sehenswert.“

Leben 37 März 2014

Im Schweiße seines Angesichts…


… hat der wundervolle Till Jüttner in den vergangenen Tagen 63 Minuten „NULLFÜNFer“ KOMPLETT für die Untertitel ins Englische übersetzt!!! Vielen Dank dafür!

In erster Linie kann „NULLFÜNFer“ dadurch nächste Woche tatsächlich die weite Reise zum Auswahlkomitee des „Kicking + Screening Soccer Film Festival“ nach New York antreten.

Nebenbei habe ich aber nicht nur gelernt, dass englischsprechende Menschen statt zwei Fliegen mit einer Klappe gleich zwei Vögel mit einem Stein erschlagen. Nein. Auch liegt mir dadurch eine Perle unter den Songtextübersetzungen vor, deren Coverversion vielen bekannt sein dürfte:

Auferstanden aus Ruinen

und der Zukunft zugewandt,

wollen wir schwarz-gelben siegen

wir NULLFÜNFer Hand in Hand!

Alte Not gilt es zu zwingen,

und wir zwingen sie vereint!

Denn es muss uns doch gelingen,

dass die Sonne schön wie nie über Göttingen scheint!

Über Göttingen scheint!

Und jetzt Alle!!!

Resurrected from the ruins,

facing future things to come,

we black-and-yellows want to win,

we 05ers hand in hand

all the hardship we must conquer

and we conquer it united,

we must succeed in making the sun shine so bright over Göttingen again !

Shine over Göttingen again!

Spannende Nebenschauplätze


Manche Dinge gibt man besser an einen Profi ab, wie zum Beispiel die Gestaltung des Plakats für die Premiere von „NULLFÜNFer“ im März 2014. Dirk Mederer einer der Protagonisten und Mediengrafiker bei Mediapool Göttingen arbeitet gerade sehr engagiert an den ersten Entwürfen. Und die sehen mehr als vielversprechend aus! Ich freue mich sehr auf das Endergebnis und sage an dieser Stelle schon mal voller Inbrunst DANKE DIRK!

Zudem hatte ich gestern meinen ersten Pressetermin. Das Stadtmagazin „Leben 37“ möchte in der Märzausgabe ausgiebig über „NULLFÜNFer“ berichten. Auch an dieser Stelle schon ein herzliches Dankeschön an Raffael Siegert!

Rohschnittsichtung am Mittwoch, den 15.01.2014 – Versuch einer Zusammenfassung


Hier nun also endlich der versprochene Bericht. Warum es so lange gedauert hat? Nuuuuun… Zunächst bin ich ganz schön im Stress. Aber das ist ja eigentlich immer so…

Nein. Um ehrlich zu sein habe ich wohl einfach ein paar Tage Zeit gebraucht die vielen Eindrücke zu verarbeiten, die diese Veranstaltung bei mir hinterlassen hat. So eine Rohschnittsichtung mit den Protagonisten ist wohl für jeden Dokumentarfilmemacher, bzw. jede Dokumentarfilmemacherin ein bedeutendes und auch aufregendes Ereignis…

Zur Sichtung eingeladen waren all Jene, die mich in der Durchführung meines Projekts tatkräftig vor oder hinter der Kamera unterstützt haben und auch jetzt noch unterstützen. Da wären natürlich die Protagonisten Heino, Hardy, Tommes (der leider nicht anwesend sein konnte), Philipp, Michi, Erik, Sabine, Gwenny, Ingo, Dirk und die Jungs von der Rasensportguerilla. Dazu stießen außerdem Franziska Weidle und Malte von der Brelie, die mich während der Dreharbeiten bei den Interviews hinter der Kamera unterstützt haben, und meine beiden Betreuer Andreas Bresler und Torsten Näser.

Mir persönlich gelang es auch dieses Mal ein wenig spät dran zu sein. Alles andere wäre ja auch langweilig gewesen, nicht wahr? Als ich morgens den Schnittraum betrat, um letzte Änderungen an „NULLFÜNFer“ vorzunehmen und den Film auszuspielen, war ich schon ausreichend mit Adrenalin versorgt. Aber alles lief wie am Schnürchen, ich hatte keinen Grund zur Klage. Dann fix noch ein paar Getränke besorgt, Snacks vorbereitet, Technik an den Startgebracht und… Doch: wer hatte an der Uhr gedreht? Da war es auch fast 20 Uhr und mit meiner inneren Ruhe endgültig vorbei. Doch das Schöne an so einem Screening ist ja, dass man erstmal das Licht aus macht und jeder für die Dauer des Films sich selbst überlassen ist. Das sorgte dann auch dafür, dass ich meine Nerven wieder in den Griff bekam und nach Ende der Sichtung zu einer sinnvollen Diskussion im Stande war. Es wurden Länge, Gestaltung und inhaltliche Gewichtung einzelner Aspekte diskutiert. So stand beispielsweise die Frage nach der Zielgruppe von „NULLFÜNfer“ im Raum und ob ein Kommentar die Rezipienten leiten und in ihrer Wahrnehmung unterstützen sollte, oder gerade möglichst viel Freiraum für eigene Interpretationsansätze gelassen werden sollte. Desweiteren wurde diskutiert, ob die sichtbare Anwesenheit der Filmemacherin im Film die Rezeption stört oder den Aspekt der Zugehörigkeit unterstreicht. Auch die Bedeutung des Fanraums für die Fanszene wurde nochmals betont. Alle Protagonisten schienen mit den Plätzen und Rollen, die sie im Film einnehmen, einverstanden zu sein, was mich sehr entlastete.

Für mich und meine Arbeit an „NULLFÜNFer“ stellt die stattgefundene rege und sehr konstruktive Diskussion des Rohschnitts eine große Bereicherung dar, die dazu beigetragen hat, dass ich mich „NULLFÜNFer“ am nächsten Tag sehr reflektiert erneut annähern konnte. Dafür möchte ich allen danken, die meiner Einladung gefolgt sind.

Ein paar Bilder vom Screening findet ihr in der Galerie.

Mein Dank gilt an dieser Stelle außerdem Malte, Torsten  und Andreas, die für mich das Screening und die Diskussion gefilmt haben.

Es war mir eine große Freude diesen Abend mit Euch, die mich seit fast zwei Jahren in meiner Arbeit unterstützen, zu verbringen!